Handmade Bits #14: Jetzt alles im Schlussverkauf?

Vor einer Weile hörte ich einen Podcast, in welchem ein Marketing-Experte den Effekt eines rabattierten Produktes erklärte: Statt die Geschichte eines schönen, einzigartigen, handgefertigten Unikats zu erzählen, ist die Handlungsebene nun auf „Oh schau, wie billig ich das hier ergattert habe!“ verlagert. Das uns allen leidlich bekannte „Schnäppchen-Gefühl“ tritt anstelle des Werdegangs des Produktes und seiner Schöpfung. Auch wenn besagtes Interview sich in erster Linie mit Rabatten auf Kunsthandwerksmärkten auseinandersetzte, kann man diese Analyse guten Gewissens ausweiten.

Nein, ich möchte jetzt gar nicht so lang und breit auf der Billigkultur herumreiten. Aber, eine Bemerkung sollte gestattet sein, nämlich der Grund, warum sie so billig sind: Wir, als Gesellschaft, kalkulieren Preise nicht richtig. Einige Produzenten beziehen die echten Produktionskosten (inklusive sozialer und Umwelt-Auswirkungen) nicht ein, andere stellen auf Wegen her, die nicht mit den lokalen Gesetzen vereinbar sind. Erst kürzlich habe ich dieses (italienische) Video gesehen über den Kreislauf unseres Plastikmülls, der in China landet und in illegalen Fabriken wiederaufbereitet und in billiges Rohmaterial für neue Produkte umgewandelt wird, der dann auf dem lokalen und weltweiten Markt landet. Für Produkte, die wir kaufen. Billige Produkte. Das ist nur einer der Gründe, warum wir viele Dinge so teilweise unfassbar günstig bekommen.

Aber es ist nicht der Fall für Handmade-Produkte: In meinen Recherchen für diesen Beitrag traf ein Beitrag im englischsprachigen Etsy-Blog ein, über eben das Thema von Rabatten und besonderes Promotion-Aktionen zu Weihnachten. Eines der dabei vorgebrachten Argumente war, dass „Schnäppchenjäger nicht zu deiner Zielgruppe gehören“, ein guter Punkt, der auch im empfehlenswerten Artikel „3 Reasons Why Discounts are Deadly for Crafters“ angebracht wird. Für meine Leser sicher wenig überraschend: Ich stimme dem komplett zu und glaube, dass Rabatte auf handgefertigte Produkte, sorgfältig und viel Einsatz hergestellt und oft ohnehin schon unter Wert gepreist, den Künstler_innen selbst nicht gut tun.

Der Ansatz, Rabatte zu gewähren, um „neue Kunden zu gewinnen“ und Aufmerksamkeit zu erhalten (ein zum Beispiel von Dawanda vorgebrachtes Argument für ihre vorweihnachtliche Rabattaktion, die von 24. November bis 6. Dezember läuft und mich ein wenig stutzig macht) ist nicht unbedingt komplett heuchlerisch. (Achja, die Teilnahme an besagter Aktion ist natürlich freiwillig, die Aktion selbst aber wird auf der Startseite kräftig beworben. Der Vollständigkeit halber: Etsy selbst bietet keine plattform-weiten Rabatte an, aber ein paar Entwickler (nicht von Etsy) haben ein entsprechendes Tool „Etsy on Sale“ entwickelt. Und Etsy hat ein „Gutschein“-Feature, das im obigen Artikel erklärt wird. Also, es scheint so, als ob Rabatte auf alle eine gewisse Faszination ausüben.)

Unter jenen, die deinen Shop während einer Aktion besuchen, können sich zum Beispiel auch welche für den Kauf eines Produktes ohne Rabatt entscheiden, wenn es sie so überzeugt. Natürlich, kann passieren – aber es ist kein sicherer und nachhaltiger Weg, sich langfristig voranzubringen und für sich zu werben. Ich selbst habe in ein paar Sonderaktionen teilgenommen und war vom Effekt jetzt nicht so begeistert. Letztlich ist natürlich jede_r für das eigene Geschäft verantwortlich, aber eine allgemeine Umgebung, die permanent die Schnäppchen-Karte zieht, hat natürlich einen Effekt auf den gesamten Markt und eine einzelne Aktion ist nicht völlig isoliert.

Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Kunden zu finden, die richtige Zielgruppe – und ich weiß nur zu gut, wie schwierig das ist. Aber die Arbeit und das Geld in diese Recherche ist eine bessere Investition, als einen Großteil des ohnehin kärglichen Gewinns handgemachter Produkte zu opfern für einen „konkurrenzfähigen“ Preis mit billigen Importen. Auch das ist ein Problem: Allzu oft stehen handgefertige Produkte im Wettbewerb mit importierer, wiederverkaufter Massenware und wird genauso betrachtet. Und wenn Kunden beide Kategorien sehen und vergleichen, ist es unsere Aufgabe, darüber aufzuklären, warum es einen Unterschied macht, Handmade zu kaufen.

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24 Responses to “Handmade Bits #14: Jetzt alles im Schlussverkauf?”

  1. Mona says:

    Danke für diesen Artikel. Ich nehme an den Rabatt-Aktionen nicht mehr teil. Aber ich rabattiere saisonale Produkte, um möglicherweise noch Stücke abzuverkaufen, die ansonsten länger in einer Kiste herumliegen würden. Es macht aber auch einen großen Unterschied, ob ich auf eine Brosche für 8€ 20% Rabatt gebe oder auf eine Tasche für 150€.

  2. myriam says:

    Vielen Dank für diese ausgesprochenen Gedanken!
    Ich denke ab und an, kann man bei Sortimentswechsel oder ähnlichem an Aktionen teilnehmen, aber in der Häufung, wie sie in letzter Zeit z.B. bei DW auftreten, finde ich sie wirklich geschäftsschädigend, da es nicht mehr um die Liebe zur Herstellung geht, sondern nur noch um den Preis :-(

    Viele liebe Grüße von
    myriam.

  3. Elisabetta says:

    Danke an euch!! Mir geht es nicht darum, den Ausverkauf einzelner Restbestände zu kritisieren. Vielmehr, möchte ich allgemein aufzeigen, dass eine Umgebung, die immer Rabatte propagiert (und zwar an mehreren Orten), schadet, wenn wir den Wert von Handmade erhalten wollen. Mann kann verschiedene Produkte mit verschiedenen Preisen anbieten und vielleicht auch Stammkunden wertschätzen.. Es ist mehr dass wir gleichfalls versuchen, eine neue Produktionsmethode (und die damit verbundenen gesellschaftlichen Ideen vielleicht auch) zu integrieren. Aber wenn einige die Ideen der konventionellen Industrie einfach nur auf ein anderes Produktset anwenden und Handmade draufschreiben, stimmt das schlichtweg nicht. Sonst nutzen wir immer noch Gedanken- und Geschäftsmodelle aus der Welt der Massenproduktion, und das kann nicht Sinn der Sache sein.
    Nur meine Meinung :-)

  4. mtk says:

    Vielen Dank für den Artikel, gibt er doch ziemlich genau das Dilemma wieder, in welchem sich die ‘handmade’-Szene bewegt: zum einen von handgemachten Dingen leben zu wollen, sich aber gleichzeitig in der eher preisorientierten Marktwirtschaft zu bewegen, in welcher nur derjenige Produkte aus der Manufaktur (mit realistischen Preisen) kauft, der entweder Überzeugungstäter ist und/oder für den Geld eine nicht so große Rolle spielt.

    Im Vergleich zur Anzahl der erreichbaren Gesamtkäuferschaft, dürfte diese Zielgruppe eher eine Minderheit sein. Die Allermeisten werden nach dem Prinzip kaufen “Oh, das ist schön – und wenn es noch billig ist, dann kaufe ich es. Wie es produziert wird, ist mir doch schnuppe!”. Ich fürchte, dass Aufklärung über das Zustandekommen realistischer Preise von dieser Mehrheit auch eher als Lehrmeisterei und Bevormundung gewertet wird, quasi als Störung des Konsumprozesses.

    Da also neben den handgemachten Dingen zu einem erheblichen Anteil auch die sich dahinter befindliche Lebensanschauung und Ethik verkauft wird, sind diese Produkte keine einfach zu konsumierende Massenwaren für jedermann. Menschen, die diese Dinge kaufen, wollen ‘das Richtige’ tun und nicht mit Billigheimern in einen Topf geworfen werden. Wenn ich in einem guten Bio-Laden kaufen gehe, dann erwarte ich in den Regalen ja auch keine Discounter-Ware neben dem Demeter Produkt.

    Die einzige logische Konsequenz scheint mir zu sein, stärker den exklusiven Charakter der handgemachten Waren hervorzuheben. Wenn man aber exklusiv ist, dann kann nicht jeder exklusiv sein. Also wird, damit die handmade Szene wirtschaftlich überleben kann, eine Konsolidierung stattfinden, in welcher die ernsthaften Teilnehmer ihr Profil schärfen müssen und verstärkt Alleinstellungsmerkmale hervorgehoben werden.

  5. anke says:

    danke für diesen artikel! ich verstehe die preistreibereien im handmade-bereich auch nicht.

    meine produkte sind mit liebe und sorgfalt hergestellt. keine massenware und wertig. und das hat eben auch seinen preis.

    lg
    anke

  6. Gretelies says:

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

    Liebe Grüße
    Anne

  7. Myri says:

    Vielen Dank für deinen Beitrag! Also ich muß sagen, ich bin immer wieder froh, mich doch nicht mit meinen Nähsachen selbständig gemacht zu haben. Denn mal ehrlich: man verdient de facto nix! Man sitzt stundenlang und schneidet zu und näht und am Ende hat man einen Stundenlohn……..reden wir nicht darüber.

    Aber eines wollte ich noch sagen: meine Mutter erzählt mir öfter, dass früher die Sachen sehr sehr viel teurer waren, wie z.B. Haushaltsprodukte oder Möbel. Die hat man nicht für so wenig Geld bekommen, da mußte man wirklich lange für sparen. Hielten dann aber auch wirklich sehr lange.

    Leider wird diese “Politik” wie sie heute herrscht nicht aufzuhalten sein. Man muß eben selbst schaun, wie man damit umgeht.
    Herzlichen Dank für deinen Beitrag!
    LG myri

  8. Petra says:

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag!
    GLG
    Petra

  9. Super, vielen Dank für diesen Beitrag. Gerade gestern noch habe ich händeringend gesucht, wo ich über dieses Thema schon mal was gelesen habe. Und heute habe ich es wieder gefunden ;-)
    LG Dani

  10. Masa says:

    Ich stimme Dir bei. Einen ne zwei Punkt würde ich aber mitteilen.
    Kundenbindung ist es ja, die man mit Rabatten erzielen möchte, und erhöhte Verkaufszahlen.
    Ich hatte einen Klamottenladen in meiner Stadt, der hatte tolle Sachen, aber für mich und die meinen zu teuer. Da ich dort registreirt war, habe ich Post bekommen, wenn neue Serien rein/ alte rauskamen und dann immer etwas Rabatt bekommen, und dann, ja dann waren sie für mich erschwinglich und ich bin dann auch ins Geschäft und habe viel gekauft. Ansonsten zhabe ich aber auf Billigklamotten verzichtet und auf die Aktionen des Geschäftes gewartet und auch darauf gespart. Sonst hätte ich in diesem Geschäft nie etwas kaufen können. Ein weiterer Punk: wenn ich irgendwo ein guter Kunde bin, öfter komme, viel Geld daläßt, dann freut man sich über ein “Belohnung”: ein Rabatt oder ein kleines Geschenk.
    Und damit schätze ich sowohl die Qualität als auch den Anbieter, insbesondere auch bei HAndmade. Wenn ich nur Schnäppchen jage werde ich mich nicht besonders für Hersteller/ Qualität/ Art der Herstellung ( wo, durch wessen Hände, kinder?) interessieren und das lehne ich ebenso ab. Es gehört auch beim _Konsum Moral dazu.
    @Myri: ich kenne das aus der Kleinstadt, in der ich aufgewachsen auch: man kauft beim Tischler im Ort, als im bei der Kette im übernächsten, auch wenn Teuerer. Aber der Rabatt dabei: wenn etwas kaputt geht, nicht inn Ordnung ist, kommt der Händler vom Ort und macht es gratis, guckt es sich an, krigt ne Tasse Kaffe, wie ich bei der Beratung.
    Beim Internet-Handel gehen Wertschätzungen flöten! Wer im Internet handelt, möchte aber auch merh Umsatz, größere Zielgruppen erreichen und nimmt das in Kauf.

    • Elisabetta says:

      Vielen Dank für deinen Kommentar (und Danke allgemein an alle für eure Kommentare!). Ich finde es auch sehr wichtig, Kunden wertzuschätzen, und dafür gibt es viele Möglichkeiten (kleine Boni etc.. und das mache ich sehr gerne), ohne den Preis zu drücken.
      Und ich habe es auch erlebt, und mache es auch selbst, bei allen Kunden ein optimales Erlebnis (Verpackung, handgeschriebene Danksagung, klein Geschenk) zu geben.
      Wenn man im Internet verkauft, ist es sehr wichtig, auch einen guten Service anzubieten. Da ist keine Frage.
      :-)

      • Tanja says:

        Das ist ganz meine Meinung – Wertschätzung geht im Internet nicht verloren, sie verändert sich nur im Vergleich zum “normalen” Handel. Ich finde sogar die Händler-/Kundenkommunikation oft intensiver und freundlicher!
        Service ist in jeder Handessparte wichtig, vermutlich das wichtigste Instrument der Kundenbindung.

        Liebe Grüße und danke für den guten Artikel – ich war zwar schon immer gegen Dumpingpreise, habe aber bei den Dawanda-Preisaktionen mitgemacht… ab jetzt nicht mehr ;-)

  11. PittiFours says:

    Hallo,
    du sprichst mir aus der Seele. ich verkaufe erst sehr kurz bei DaWanda und habe ziemlich lange darüber nachgedacht, ob ich bei der aktuellen Aktion mitmachen soll. Gerade beim Start – mit noch keinem über DaWanda verkauften Produkt – ist die Versuchung natürlich sehr groß. Vielleicht gewinne ich ja so neue Kunden? Aber: Ich habe meine Produkte durchkalkuliert, knapp durchkalkuliert aber realistisch. ich will und kann mich nicht versklaven und einen minimalistischen Stundenlohn ansetzen. Will ich auch nicht. und 15% sind bei einer knappen Kalkulation zu gunsten des Kunden schon einiges. Im Endeffekt hab ich mich dazu entschieden, für den Preis meiner Produkte geradezustehen. Saisonale Abverkäufe sind eine Sache. Auch das werde ich beispielsweise mit Weihnachtsartikeln machen – nach Weihnachten. Ich glaube nicht, dass Leute wie wir, die Unikate in Handarbeit herstellen, mit einem Sale, Midseason-Sale, Vorweihnachtsausverkauf usw. großer Discounter mithalten sollten. Unsere Arbeit hat einen WERT, und der macht uns wertig.
    So, ist länger geworden als ich wollte. Aber das musste mal raus.
    Danke für den Post.
    Alles Liebe
    Die Pitti

  12. Anja says:

    Hallo,
    das mit der Konsolidierung hat mtk gut getroffen.

    Immer wieder treffe ich Leute, die gestern einen Kurs gemacht haben und meinen heute können sie alles und auf den Markt der Handarbeiten drängen.

    LG Anja

  13. Dani says:

    Vielen Dank für diesen Artikel. Als Neuling in der HandmadeScene (will sagen, gewerblich), merke ich deutlich, wie schwierig es ist, Fuß zu fassen. Und ich kann mir Rabatte einfach überhaupt nicht leisten. Angst hab ich schon immer ein bissel, ob die beworbenen Aktionen mir nicht schaden, wenn ich nicht daran teilnehme. Ich mag mich aber nicht unter Wert geben, und habe für mich entschieden, nicht mitzumachen. Wird sich wohl zeigen, auf längere Sicht, was das mit meinem kleinen Shop macht.

    Lieben Gruß, dani

  14. valentonia says:

    Genau meine Meinung. Man möchte ja auch an Kunden verkaufen, die den angebotenen Artikel wertschätzen, eben weil es keine Massenware ist. Eigentlich denke ich manchmal, dass man ja mit den Produkten auch nicht unbedingt den Massengeschmack treffen möchte. Gutes “Handmade” wird einfach oft unterschätzt. Man macht die Produkte ja nicht mal schnell so nebenbei.
    Lieber Gruß Martina

  15. KerRie says:

    Ich kann dem nur zustimmen und ertappe mich doch immer, dass ich bei meinen eh schon knapp kalkulierten Handmades immer den Preis entschuldige. Da passt das mit dem Preisdrücken durch Rabatte wie die Faust aufs Auge.Ich nehme mir jedesmal vor die “guten” Preise selbstsicherer rüber zu bringen.
    Super Beitrag!!!!!
    Kerstin

  16. Elisabetta says:

    So nochmals an alle, Danke für eure Kommentare und für die interessanten Denkanstöße! Ich bin begeistert von eurem Feedback und wünsche mir, dass wir mehr über die Handmade-Szene debattieren.
    :-)

  17. tanni says:

    Mich als Käufer bei Dawanda (nur ab und zu, also sicher kein “guter” Kunde) nerven diese ständigen Blogposts mit Rabatt bei Dawanda einfach nur!
    Wenn mir etwas gefällt, dann kaufe ich es gerne und warte auf keinen Rabatt. Wenn mir etwas zu teuer ist (weil mein Geldbeutel das nicht mitmacht, nicht weil ich es zu teuer finde!), dann helfen mir die Prozente auch nicht wirklich … ;o)))
    Gerne nehme ich reduzierte Ware, wenn es ein Auslaufmodell ist oder ein Reststück o.ä. … da lass ich mich auch gerne mal vom Preis überzeugen *lach*
    Ich sticke Kreuzstich (mit der Hand) seit einigen Jahren und habe mal bei einem größeren Bild die Stunden mitgeschrieben … es waren über 500!! Was sollte man denn für so ein Bild nehmen … da kostet dann der Rahmen schon mehr als jeder dafür ausgeben würde … ich stell´s mir unglaublich hart und schwer vor für seine Arbeiten einen Preis zu finden.

  18. Christiane says:

    DANKE fürs mal in Worte fassen… also als Kunde ist es mir auch egal, aber als Verkäufer/Firma haben wir uns entschieden manchmal an diesen Aktionen teilzunehmen und wir haben dadurch schon mehr neue Kunden bekommen als durch Werbung.. Stammkunden räume ich gerne mal Rabatte ein, aber im Grunde kaufen Sie eh wieder weil das Produkt überzeugt. Ich bin auch kein Freund von Billigeralsbillig und bei der Kalkulation der Preise überlege ich mir immer, was würde ich ausgeben und nicht was nimmt die Konkurrenz. Vergleichbar sind die wenigsten Sachen und ein Preis dafür zu finden ist auch nicht immer einfach… wir haben aber beschlossen, das wir an 1-2 Rabattaktionen im Jahr mitmachen, wenn es gerade passt und dafür keinerlei Werbung irgendwo machen. Und wenn die Leute meine Shirts kaufen, weil Sie gerade mal 2€ preiswerter sind, dann ist das auch ok.. Hauptsache Sie kaufen Handmade!! Und vermutlich bin ich dann genauso teuer wie die Konkurrenz ;)

  19. Besser hätte man dies nicht in Worte fassen können!

  20. Jette says:

    Wenn ein Arzt hinter dem Sarg seines Patienten geht, so folgt manchmal tatsächlich die Ursache der Wirkung. (Robert Koch)

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